Montag, September 18

vielleicht ist der Weg das Ziel

Irgendwie kann ich diesen Teil meines Lebens nicht ganz aufgeben.
Und auch nicht die Selbstzweifel, das Gefühl nicht angekommen zu sein, dass irgendetwas fehlt, dass noch nicht alles optimal ist.


Ich hab meine Haare wieder ab. Etwas zu kurz und ich bin mit dem Schnitt noch nicht 100%ig zufrieden. Aber ich habe meinen Zopf (fast 40cm) an die Krebshilfe gespendet und meine Haare wachsen ja nach. (PS: nicht frisiert und in Gammelklamotten: der Student in der vorlesungsfreien Zeit in seiner natürlichen Umgebung)


Mit dem Studium läufts ganz gut, bin bis jetzt durch alle Prüfungen gekommen und das mit maximal ner 3,0. Zwei Semester werde ich noch haben, dann muss ich noch für 3 Monate ins Ausland und die BA kann kommen.
Ich weiß aber gar nicht ob ich mich darüber freuen soll. Ich will noch nicht erwachsen werden. Ich will nicht Samstagabende auf dem Sofa verbringen und um 11 ins Bett gehen, egal wie sehr ich auch meine Ruhe brauche. Aber ich habe das Gefühl was zu verpassen. Dass das Leben zu schnell an mir vorbei zieht und ich nicht alles mitnehme was geht.

Bald sind es 3 Jahre mit meinem Freund. Ich hätte nie gedacht, dass ich das so lange hin bekomme. läuft alles ganz gut. Es gibt aber immer noch Dinge, bei denen ich nicht sicher bin, ob ich damit den Rest meines Lebens klar komme. Zum Beispiel ist das so eine Sache mit dem Aufräumen, Putzen und generell dem Haushalt. Das mache nämlich immer ich und auch fast immer alleine. Wir haben vor ein paar Wochen extra eine kurze Zeit (2 Wochen) eingelegt in denen er mal den Haushalt alleine schmeißen sollte. Endergebnis war, dass das Bad überhaupt nicht geputzt wurde, ich nicht mehr barfuß über den Boden gehen wollte und die Wäsche nur gewaschen wurde, wenn ich "zu Besuch" war und ihn daran erinnert hat, dass er sonst übermorgen keine Wäsche mehr hat. Und auch sonst räumt er seit dem nicht mehr auf als zuvor. Klar, ich bin auch etwas selbst Schuld, weil ich die Sachen nicht so lange liegen lasse, dass er sie doch irgendwann erledigen würde. Aber ich habe da einfach eine gewisse Schmerzgrenze (und nein, ich bin nicht pingelig, aber wenn ich lieber in der Uni auf Klo gehe als zuhause, dann kann das mMn nicht sein) und seine liegt noch darunter.
Ich überlege auch manchmal, ob er wirklich der Richtige ist. Ob ich jetzt schon bereit bin bei meiner Entscheidung für ihn zu bleiben, wohl möglich für den Rest meines Lebens. Oder ob es jemand "optimaleren" geben würde. Aber ich glaube, diese ständige Suche nach dem Perfekten (nicht nur bezogen auf die Partnerwahl sondern im ganzen Leben) macht einen kaputt und führt dazu dass man nicht einfach mit dem glücklich sein kann, was man hat. Obwohl eigentlich alles gut ist. Obwohl ich immer noch das Kribbeln habe, wenn er mich küsst. Und genau weil das noch da ist und ich sonst wenig klagen kann werde ich bei ihm bleiben und schauen was die Zukunft so bringt.
Auch wenn ich dadurch vielleicht was verpasse. Aber vielleicht kann man ja nicht immer alles mitnehmen. Vielleicht muss man sich einfach auch mal für etwas entscheiden und seiner Linie treu bleiben.
Was weiß ich schon vom Leben mit meinen 21 Jahren. Ich muss wohl einfach die Zukunft auf mich zukommen lassen.

Falls das wirklich jemand gelesen hat: danke, ich hätte es nicht gedacht. und sorry, dass ich nicht mehr regelmäßig meine Gedanken teile, dafür ist mein Leben einfach viel zu langweilig


Samstag, Februar 6

"Ist alles okay? Du wirkst in letzter Zeit irgendwie so unglücklich... mit mir?"
"Nein, ich bin überglücklich mit dir! [Aber nicht mit mir.]"

Es fängt alles wieder an. Ich bin so unzufrieden mit mir selbst. Ich würd so gerne wieder Sport machen, im Wald joggen gehen. Aber ich darf nicht wegen meinem Knie. Zuhause Übungen machen, dazu kann ich mich nicht motivieren. Ins Fitnessstudio? Dort fühl ich mich viel zu unwohl, um gerne zu trainieren. Das Resultat: Ich werd immer und immer speckiger. Und hasse meinen Körper immer mehr.
Dazu kommt, dass ich wieder "Depri-Wellen" hab. Auf einmal ist mir dann so nach Heulen zumute, dass ich es kaum schaffe nicht zu heulen. Ich fühl mich dann so dumm, so wertlos. Es fühlt sich an als würde Eis statt Knochen in meinem Körper stecken.
Als wäre das nicht genug: Ich hab einen mega Schub Neurodermitis. Meine Haut juckt überall, seit neustem sogar auf dem Kopf. Und ich muss kratzen, bis alles blutig ist, weil ich es sonst nicht aushalte. Und man kann nichts tun. Kein eincremen, keine Ernährungsumstellung, nichts hilft.
Dann stehen noch Klausuren an und mein Praktikum, was mich zusätzlich stresst.

Und heute is es t mein Freund schön Karneval feiern mit seinen Freunden und hat es seit drei Stunden nicht für nötig erachtet ein Lebenszeichen von sich zu geben. Obwohl wir eigentlich sonst ständig texten wenn wir nicht beieinander sind.

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich steh so unter Druck aber ich darf nicht. Nein nein nein nein.

Mittwoch, Februar 3

ich brauch wen zum reden, aber ich weiß, dass ich doch nichts sag

Mittwoch, Januar 20

xxx

Hab ich gesagt, dass es mir gut geht?

Nein, da hab ich mich wohl geirrt. Mir geht es nicht gut. Nicht innen drin. Ich heul nicht mehr tagelang, ich will mich nicht ständig vor den nächsten Zug legen, ich denke nicht ständig daran, dass es mir nicht gut geht, das stimmt. Aber unter all dem, da sind noch die ganzen Gefühle von früher.

Ich mag mich immer noch nicht. Ich hasse es in den Spiegel zu gucken. Ich bin nicht zufrieden mit mir, in keiner Weise. Ich wäre gerne schöner, schlanker, mutiger, fleißiger, schlauer, lustiger, ...

Es ist nut meistens nicht so präsent für mich. Ich bin selten alleine und wenn dann muss ich Hausarbeiten erledigen oder beschäftige mich mit der Uni. Ich hab keine Zeit mehr dafür in Selbstmitleid zu versinken, wie ich es sonst immer getan hab.

Aber es brodelt in mir. Jedes Mal wenn ich mich nicht traue in der Uni eine richtige Antwort zu geben weil das zu einem hochroten Kopf und Herzrasen führen würde. Jedes Mal, wenn ich mich in einem Outfit nicht sofort wohlfühle, weil es Falten wirft wo keine hin gehören oder weil es zwickt. Jedes Mal, wenn ich doch alleine bin und mir mal "was leckeres zu essen gönne". Jedes Mal wenn ich mich überesse, nur weil irgendwo in meinem Kopf der Aufhören-Knopf fehlt. Jedes Mal wenn ich andere Mädels sehe und sie darum beneide wie toll sie aussehen, wie selbstbewusst sie sind. Jedes Mal wenn ich mich verdammt noch mal nicht mal traue jemanden anzusprechen, irgendwo anzurufen, zum Arzt zu gehen weil man da ja auch mit Menschen kommunizieren muss.

Und irgendwann bricht der Vulkan aus. Dann will ich schreien, heulen, alles was ich gegessen hab auskotzen, mir so lange die Arme zerkratzen bis nur noch rohes Fleisch da ist, mich wegsperren und nie wieder raus lassen.

Geht das je wieder weg?

Oder geh ich eher weg?

Sonntag, Januar 17

Hallöchen hallöchen

Irgendwie fehlt es mit hier mein innerstes nach außen zu krempeln. Andersrum... kann ich das überhaupt noch? Ich hab nämlich ein kleines bisschen das Gefühl wieder ins Verstummen abzurutschen. Es gibt halt Sachen, die ich nie mit anderen Menschen face to face bequatschen könnte. Aber ich bin auch selten allein genug, um diese Dinge mit mir selbst zu besprechen.

Falls jemanden ein update interessiert:

  • ich bin seit mitte Oktober mit meinem Freund zusammen gezogen, die rosarote Brille ist glaub ich langsam etwas durchsichtiger geworden, aber ich liebe ihn immer noch über alles
  • seit diesem Oktober studiere ich auch: Englisch und Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung. Das ganze auf Lehramit Berufskolleg. Ironie?
  • ich habe grad ausgerechnet: seit 2 Jahren, 6 Monaten und 22 Tagen habe ich mich nicht mehr wirklich selbst verletzt 
  • aber immer noch habe ich manchmal plötzlich heulattacken, die hören nicht auf, kommen aus dem nichts, haben keinen Grund. Mein Freund steckt das überraschend gut weg.. ich frag mich wie lange. 

Au revoir, eure Mile



Samstag, November 8

first things first: ich hab photoshop wieder entdeckt.  was sagt ihr? (ich weiß, die quali ist jetzt nicht der hammer und mein gesicht immer noch nicht das schönste)







sonst so? ich sterbe fast vor glück. 
meine beste freundin kommt jetzt schon wieder aus neuseeland zurück weil es ein paar komplikationen gab. 
mein freund ist perfekt. nein, wirklich. er ist immer total süß zu mir, fragt ob alles okay ist, schreibt mir einfach so liebe sachen, gibt mir einfach das gefühl etwas besonderes zu sein. etwas was ich sonst nie fühle. und es tut so gut einfach so akzeptiert zu werden wie man ist, zu fühlen dass das alles nicht nur show ist. 
mir gehts wirklich gut und das einzige negative an das ich denke ist dass das alles irgendwann vorbei sein könnte. davor hab ich richtig angst. aber es ist nicht ständig in meinen gedanken, es überschattet mein glück nicht. von daher gehts. will mich auch gar nicht beschweren. ich geh euch auch jetzt mit meiner guten laune gar nicht mehr auf den wecker.. 

feedback zu den bildern wäre trotzdem mega xoxo

Freitag, Oktober 24

so ich meld mich denn auch mal wieder
ich hatte den termin beim arzt am mittwoch. zum glück wurde mir die entscheidung abgenommmen ob ich mir das abenteuer neuseeland wirklich zutrauen soll. heißt: ich werde operiert. muss noch eine untersuchung machen lassen, dann auf den termin warten. ich denke mal das wird dann kurz nach neujahr sein. dann bin ich eine woche im krankenhaus, kurz auf krücken und danach gibt's rehamaßnahmen. die ärzte meinten die bekommen das wieder hin. ich kann irgendwann wieder sport machen. wenn auch keinen leistungssport aber das habe ich ja noch nie gemacht. vielleicht sogar wieder hockey. naja mal abwarten.
dann fliegt meine beste freundin am donnerstag nach neuseeland. alleine. bis juni. sie ist schon total am austicken weil sie meint sie würde das nicht ohne mich schaffen und bei ihr zuhause würd ohne sie auch nichts laufen. könnte beides durchaus stimmen. aber ich denke es wird ihr gut tuen mal etwas abstand zu ihrer familie und auch zu mir zu bekommen. selbstständiger zu werden. mal sehen. aber ich glaub nicht dass sie das abbrechen wird egal wir hart es ist, weil sie einfach nicht so ist.
heißt für mich, dass ich jetzt hier praktisch niemanden mehr habe. außer ihn, wobei wir uns eigentlich einig sind, dass man nicht so anhänglich sein sollte und es ja reicht wenn man sich alle paar tage sieht (wobei das bei mir eigentlich nicht so stimmt aber ich denke es ist so besser damit man sich nicht doch irgendwann auf die nerven geht).
gestern war mädelstreffen. wir sind eigentlich 11 mädels, 4 sind in der welt verstreut und konnten deswegen nicht kommen. eine hat abgesagt. also waren wir dann noch 6. aber alle waren irgendwie distanziert, sind später gekommen und schon voll früh wieder gegangen. also wird sich das wohl auch etwas auflösen in zukunft.. hört sich dumm an aber in endeffekt hab ich dann nicht mehr so wirklich viele freunde hier. auch wenn ich nicht ständig was unternehmen muss aber so ab und zu ist's doch auch ganz schön. also ist das ein bisschen blöd für mich jetzt. aber auch selbst verschuldet, ich bin nämlich so eine die es verpeilt sich mal zu melden, die nicht von sich aus ach treffen fragt etc.
anderes thema: jetzt wo das mit dem knie etwas mehr geklärt ist könnte ich mich mal auf ein praktikum bewerben. was mich immer noch reizt ist journalismus, also ein praktikum bei einer zeitung. ich hab jetzt auch noch mal ganz viele orientierungstests gemacht. meistens kam raus dass lehramt was für mich wäre. englisch und bio würd ich dann machen. aber lehrer? echt? ich? kann ich mir nicht so richtig vorstellen. die kiddis tanzen mir doch bestimmt total auf der nase rum. und mir spontan was einfallen lassen kann ich auch nicht. und das organisationstalent bin ich auch nicht grad. außerdem studiert er schon auf lehramt. kommt n bisschen komisch. oder? ich weiß nicht. hab ja auch noch ein bisschen zeit. aber das sag ich ja immer.. und dann ist die zeit vorbei und ich bin immer noch nicht weiter. ich hab keine ahnung. ich hasse diese orientierungslosigkeit. und ich hasse es dass scheinbar jeder andere n plan hat was er machen will oder sonst bereit ist einfach irgendwas zu machen. ich will nicht irgendwas machen wofür ich mich nicht zu 100% begeistern kann. aber das tue ich sehr selten deswegen ist es sehr schwer was für mich zu finden..


achso, damit ihr mal was anderes aus meinem leben mitbekommt als nur meil langweiliges gelaber:

c'est moi. als ich letztens feiern war. damit ihr nicht vergesst wie ich ausseh ;)

und dieses wunderschöne (wenn auch nicht 100% gelungene) panorama hab ich letztes wochenende am baggersee hier in der nähe gemacht wo ich mit meinem hund und meiner bestie war

Mittwoch, Oktober 15

hat sich viel getan seit ich das letzte mal hier geschrieben hab.
ich hab meiner freundin das erzählt.. das mit dem svv. weil sie mitbekommen hat dass was war und sie meinte dass sie nicht mir mit befreundet sein könne wenn sie das nicht wisse. dann wollte sie alles mögliche wissen, wie was wann warum. obwohl ich ihr vorher das versprechen abgenommen hatte dass sie keine fragen stelen darf und das thema danach nicht mehr angesprochen wird. sie meinte dass jeder rückfällig wird und sie glaubt mir nicht dass ich damit abgeschlossen hab. will es sehen. will es unbedingt sehen. als vertrauensbeweis. als beweis dafür dass ich abgeschloss hab und bescheid geben würde falls wieder was ist.
find ich etwas krank. dumm. der vertrauensbeweis war dass ich ihr davon erzählt hab. ich muss nichts mehr beweisen. ich muss es ihr nicht zeigen nur damit ihr gewissen entlastet ist. oder?

das andere was passiert ist.. ich hab mich jetzt mit ihm so ca. jeden zweiten tag getroffen. und es ist alles ziemlich schnell gegangen zwischen uns. auch wenn wir immer noch nicht offiziell zusammen sind geschweige denn dass wir die drei kleinen worte zueinander sagen. aber es ist trotzdem alles so selbstverständlich zwischen uns, so unkompliziert. wir verstehen uns. wissen wann der andere etwas ironisch meint (was bei uns beiden echt oft vorkommt) und wann man das gesagte ernst nehmen soll und kann. wir bringen uns gegenseitig zum lachen. und er ist so vorsichtig, so lieb. ich  liebe es küsse auf die stirn zu bekommen, wenn umarmungen einfach mal zwei minuten dauern, wenn mir die haare aus dem gesicht gestrichen werden, wenn man einfach nur fern sehen kann so eng aneinander gekuschelt und mit armen und meinen verschlungen. und das alles macht er einfach ständig mit mir. er hat auch wegen der narben nicht gefragt. obwohl er sie gesehen hat, gesehen haben muss. aber ich glaube es stört nicht so. er scheint generell nichts an meinem charakter oder körper auszusetzen zu haben. macht auch oft komplimente. tut gut mal wieder so vollkommen akzeptiert zu werden.

achso eine sache wäre da noch. ich hatte mich ja auf einen aupair aufenthalt in neuseeland beworben. und es hat sich jetzt eine familie gemeldet. zwei kinder, eins 3 jahre alt, das andere ein halbes jahr. viel verantwortung. aber scheinen nett zu sein. wir skypen morgen mal.
das problem ist nur, dass ich nicht weiß was mit dem knie ist. ob und wann das operiert wird und wann ich wieder voll einsatzfähig bin. außerdem wäre es schon eine ziemlich lange zeit, die ich von ihm getrennt wäre. ich denke nicht dass das halten könnte. ich weiß nicht. ich mache es vom knie abhängig.

Montag, Oktober 6

wenn man sich 4 von 5 tagen trifft, sowohl spontan "dann komm ich jetzt vorbei" also auch geplant "morgen schon was vor? jetzt schon." , dann ist das schon ne menge oder?

ich war gestern bei meiner freundin, die dagegen ist (weswegen wir uns nicht gesehen haben). und sie meinte wir kommen auf jeden fall zusammen. sie meinte ich wär jetzt schon anders. ausgeglichener. stimmt, das ist mir schon mal aufgefallen. wenn ich was am laufen hab, bin ich ruhiger, hab ne höhere toleranzgrenze, bin allgemein netter. komisch, oder? war aber schon immer so..

btw, das ist ein foto davon, wie mein hals nach samstag aussah (obwohl ich mich wirklich dagegen gewehrt habe.. )
von seinem wollen wir gar nicht sprechen..


oh und hab ich schon erwähnt, dass ich morgen ein persönliches gitarrenkonzertchen bekomme? :)

sorry dass ich momentan nur davon berichte. aber sonst gibts momentan nichts zu berichten. schon gar nichts gutes. mein knie tut immer mehr weh, wird echt zeit dass das in ordnung kommt, aber ich will nicht mal an op, krankenhaus, krücken etc. denken. und die chancen stehen so hoch dass was passiert, knie sind immer riskant. oder dass die das nicht hin bekommen. dass das knie zu kaputt ist. scheiße ich kann doch nicht mit 18 ein künstliches kniegelenk bekommen?? und ich verdränge das alles immer so sehr weil ich sonst nur heulen würde, deswegen lenk ich mich auch ab, schreib hier nichts mehr dazu..
ja und dann wäre ja auch noch das problem mit dem studium, das ich nächstes jahr anfangen sollte. und ich weiß immer noch nicht, was genau ich machen will.
und ich kann auch nicht die zeit bis dahin gar nichts machen, müsste wenigstens praktika machen oder so. aber ich will mich nicht bewerben weil ich nicht weiß was mit dem knie ist. jedes mal hab ich einen termin vor augen, denke dass ich dann weiß, wie es weiter gehen soll und dann werd ich doch nur an andere ärzte überwiesen.
vielleicht ist das auch nur ne ausrede. weil ich angst hab in ein fremdes unternehmen zu gehen. mit fremden leuten zu tun zu haben, überfordert zu sein. die angst zu versagen ist immer da. und ich hab das gefühl, dass die seit die erfolge aus der schule und vom sport weg fallen nur noch schlimmer geworden ist.
also kann ich mit gewissheit sagen dass er im moment das beste ist, was in meinem leben passiert, deswegen red ich so gern drüber. und weil ich halt etwas unsicher bin bezüglich der vorgeschichte und soo

Samstag, Oktober 4

ohh fuck. er war hier gestern. spontan. erst alles so ganz normal, dann küsst er mich. einmal, zweimal, hört nicht mehr auf. oh man das ging eindeutig zu weit dafür, dass das erst seit so kurzer zeit mit uns in die richtung geht. aber ich hab wohl seinen "anschalter" gefunden und er meinen und dann war's so schwer stop zu sagen. also zu manchem schon aber naja ging trotzdem recht weit.
aber ich fand's jetzt eigentlich nicht so schlimm. wir kennen uns ja schon seit fast 4 jahren. haben schon ganz viel geschrieben und so, haben uns immer mindestens zweimal die woche gesehen (wenn auch nur wegen training). man kennt sich halt schon recht gut, ist nicht so als wär's ein fremder.

ja und dann hab ich nachher mit meiner besten freundin telefoniert weil wir noch was klären wollten. und ich wollte ihr davon nichts erzählen aber dann hat sie gefragt warum ich nicht früher angerufen hab, was ich gemacht hab, mit wem...
ich hab ihr nur erzählt dass wir n film geguckt haben (was sogar stimmt obwohl "geguckt" es nicht ganz trifft). als freunde. weil offiziell ist es ja eigentlich nichts anderes oder?
und sie war vollkommen schockiert. wie ich mich denn mit dem treffen könne, der wäre aber sehr lange geblieben für nur film gucken, das mache man doch nicht, sei ja schließlich der ex von ner freundin.
ja ne freundin mit der ich seit wir aus der schule raus sind nichts gemacht hab, die ich seit ich nicht mehr zum training kann nicht gesehen hab und mit der ich nie einfach so schreibe. also ich würde das eher als eine bekanntschaft bezeichnen. außerdem hat sie sich getrennt. und sie hat mir nichts davon erzählt, was ich unter freunden schon erwarten würde. hat auch nicht gefragt wieso ich nicht mehr zum training komme was ich auch eigentlich erwartet hätte. ich mein man sorgt sich ja eigentlich um freunde und der rest der mannshaft hat mir wenigstens gute besserung gewünscht..
dann hat sie versucht es mir auszureden. ich soll mich nicht mehr mit ihm treffen. soll die freundin wenigstens fragen ob's okay ist. meinte sie hat ganz viele schlechte dinge über ihn gehört. soll ein kontrollfreak sein zb.
hab ich so noch nicht erlebt. er ist immer total lieb zu mir, kümmert sich um mich etc. und auch sonst hab ich das gefühl dass wir recht kompartibel sind, auf mehreren ebenen.

rede ich mir das jetzt nur schön? ist das wirklich so schlimm? mit dem ex von einer freundin was anzufangen? muss ich ihr das sagen? mir eine "erlaubnis" abholen?

heute abend geht's zu ihm. oh oh...

Sonntag, September 28

oh fuck ich bin richtig nervös wegen morgen. also kino.
wir haben jetzt jeden tag geschrieben und immer so extrem flirty und zweideutig.. also am anfang hatte ich ja noch gedacht okay, vielleicht nur als freunde weggehen..aber dieser gedanke ist jetzt ganz weg. und ich weiß nicht ob ich das gut finde. ich mag ihn. charakterlich auf jeden fall. ich kann mit keiner anderen person zu viel am stück quatschen. ich muss mich nicht verstellen. er bringt mich zum lachen. ich mag seine einstellung zu fast allen dingen..
aber das ding ist.. er ist jetzt grad mal 3 wochen(wenn überhaupt) wieder single, wir haben seit über 2 jahren nicht großartig geredet und davor hat er sich für die andere entschieden, nicht für mich (wobei man dazu sagen muss, dass ich auch recht ablehnend war, immer zu treffen nein gesagt und ihn mit der anderen verkuppelt)
ich komm mir deswegen ein bisschen wie die ablenkung vor..die nächstbeste lösung.. aber ich weiß nicht ob das wieder nur mein kopf ist und ich übertreibe oder ob das doch so ist. was meint ihr?

Dienstag, September 23

war beim arzt. der sagt er traut sich da nicht dran. gibt nur so 5 leute in deutschland die das richten könnten. hat mich zu einem von denen geschickt.
hab seitdem ich wieder zuhause bin nicht aufgehört zu heulen. hockey ist nicht mehr drin. ich schaff es vielleicht nicht wie geplant dieses jahr nach neuseeland. kann sein, dass die das nicht hinbekommen. dass ich wochenlang an bett oder rollstuhl gefesselt bin, während das heilt.
scheiße
warum
ist doch nicht fair
hatte ich nicht schon genug
reichts nicht langsam

da sag nochmal wer das leben sei schön

Montag, September 22

letzter chatverlauf:

ja ich wollte mit meinen Mädels in "sextape" aber die hatten alle erst später zeit deswegen bin ich jetzt mit meiner familie in "guardians of the galaxy"

den will ich unbedingt sehen! soll total gut sein!

ja, hab ich auch gehört

willst du den  denn demnächst mal anschauen

mhh ja mal gucken

hast du vielleicht lust dir den mit mir anzusehen?

...

ja klar, warum auch nicht


#bittelassmichdasnichtbereuen #sollteichdawasreininterpretieren #besserwärewennnicht #ohmanwiesohabichzugesagt #undwasallesdagegenspricht #halteeuchaufdemlaufenden

Samstag, September 20

oh man. bei mir läuft auch alles schief
da war ich montag beim arzt wegen meinem knie. hab kontrastmittel ins gelenk gespritzt bekommen (hat sich suuper angefühlt..) und dann ging's ins mrt.
ergebnis des arztes (wortwörtlich): ja, also dein knie..das taugt zu nichts mehr.
ja geil. ich hab also nicht nur einen knorpelschaden vom skiunfall vor 4 jahren, was schon schlimm genug wäre. nein, meine kniescheibe sitzt auch nicht ganz da, wo sie sitzen sollte. und zwar um mehr als 2cm. empfohlene lösung: op. am besten dann an beiden knien. sonst hab ich ende 20 schon arthrose und kann mir mit 40 n neues kniegelenk einsetzen lassen. vielleicht
also geh ich dienstag zu einem anderen arzt. mal gucken was der sagt. ich bin begeistert.

ehh und nochwas.. ich hab früher extrem viel mit meinem trainer(ist nur n knappes jahr älter) geschrieben, hätte sich auch vielleicht was entwickeln können wenn ich mitgespielt hätte aber ich war zu... beziehungsunfähig (ahahah als ob sich das geändert hat..). auf jeden fall hab ich ihn dann mit einer meiner freundinnen verkuppelt und daraufhin haben wir praktisch nur noch beim training geredet. ist jetzt wieder single. und ratet mal...redet wieder mit mir. haben den ganzen freitag durchgequatscht. was soll man davon halten?

Donnerstag, September 4

ich schaffs nicht ausm bett aufzustehen. scheiße. nicht mal um mir was anzuziehen. was zu essen zu holen. gar nicht. fang sofort an zu heulen und zu zittern. aber ich hab sachen zu tun, ich kann nicht hier bleiben was soll ich denn jetzt machen?
die habe nicht mal geguckt ob ich da bin.. keine nachricht geschickt, nicht in mein zimmer geguckt. also ich mein okay, schlüssel, schuhe und jacke sind da, also kann meine familie davon ausgehen dass ich auch zuhause bin. aber trotzdem.. find ich schon hart

Mittwoch, September 3

nachdem mir meine mutter am montag an den kopf geworfen hat ich würde für die familie momentan null tun (okay ich mach recht wenig geb ich zu), wäre eher breit anderen zu helfen, als ihr (nö, andere fragen nur während sie erwartet dass ich gedanken lesen kann) und sollte sie nochmal ausziehen wäre das alleine meine schuld, weil sie für ihre kinder alles tut, ich aber nichts zurückgebe (aha), habe ich kein wort mehr mit ihr geredet und vermeide auch jede situation, in der ich mit ihr in einem raum bin. montag bin ich länger alleine draußen geblieben nach der arbeit (auf einem unbeleuteten feldweg, 1 1/2 stunden), dienstag erst aufgestanden als sie zur arbeit war und nach dem training abends nur kurz was zu essen geholt und dann in mein zimmer. und heute auch wieder erst aus meinem zimmer gekommen als sie weg war, und grad hab ich mich ins haus geschlichen, bin ohne abendessen in mein zimmer (hatte eh genug heute also keine sorge). joaaa kann eigentlich so nicht weiter gehen aber ich habe nicht die kraft mich damit auseinander zu setzen. ich will nicht an einem ort sein, an dem ich offenbar nicht willkommen bin, wo ich eine belastung und nicht ein geliebtes familienmitglied bin. aber wohin? ich würd gern weg, raus aus dieser stadt. am anderen ende von deutschland ne wohnung suchen, arbeiten. aber was verdient man ohne ausbildung, ohne studium? n scheißdreck. nicht genug zum leben. und studieren kann ich ohne finanzielle unterschtützung auch vergessen. und ich bin eigentlich eh ein familienmensch. ich will den kontakt nicht ganz abbrechen. aber ich bin halt mal wieder nicht gut genug. schöne scheiße.

ps: wenn ich auf kommentare nicht antworte, dann nicht weil ich sie nicht gesehen hab oder zu schätzen weiß sondern weil blogger mich nicht antworten lässt oder ich es verpeile - asche auf mein haupt

Sonntag, August 31

ich komm zum frühstücken in die küche und meine Eltern und meine Schwester schreien sich gegenseitig an, so laut dass man es bis auf die Straße hören muss. Und alle fragen immer warum ich so still bin

Freitag, August 29

ein wrack ist ein ort wo ein schatz schlummert
ich geh den schatz suchen. wird schon irgendwo da sein, in den ruinen, unter staub und schmerz vergraben.
und ich muss anfangen zu leben. leben, lieben, lachen. das leben ist zu kurz für diesen scheiß. viel zu kurz.

Sonntag, August 17

ich fühl mich wieder wie vor zwei Jahren oder so. ich dachte ich wäre durch damit, ich dachte ich wär da rausgewachsen oder so. aber das wird man nicht einfach so los, stimmt's? die leere in einem füllt sich nicht einfach, mit was auch? die zweifel verschwinden nicht einfach, was sollten sie denn platz machen? das eis, das das herz einschließt schmilzt nicht einfach, ist ja auch keine wärme da. die dämonen verschwinden nicht einfach aus dem kopf wenn man sie drum bittet, sie fühlen sich viel zu wohl da.

scheiße ich fühl mich so erschöpft. psychisch, mental. macht das das ständige kämpfen?