Mein Header nervt mich von Tag zu Tag mehr, ich glaub ich muss mal wieder 'n neuen machen. Mal sehen, ich hab nämlich keine Idee.
Naja wie auch immer. Ich hab heute definitiv viel zu viel gegessen. Aber dafür (auch wenn es das Fressen nicht entschuldigt) war ich heute von 8-16Uhr unterwegs, wir hatten 4 Spiele á 20min, bei denen ich aber höchstens 10 gespielt hab. Aber dann duchrennen. Und dann noch das Aufwärmen und so... Also Sport hatte ich.
Und wisst ihr was mir aufgefallen ist? Da diesmal auch richtig gute Spielerinnen dabei waren, gegen die wir sonst gar nicht spielen(andere Liga, teilweise Nationalspielerinnen) und auch schlechtere Vereine, konnte man das sehr deutlich erkennen: Je erfolgreicher und leistungsorientierter die Mannschaften waren, desto hübscher, dünner, selbstbewusster aber auch arroganter waren die Mädchen. Aus der Gewinnermannschaft hatte eine ein hautenges Shirt an und ein Röckchen(wir spielen alle im Rock, wie beim Tennis), das ehr ein breiter Gürtel war. Ich mein, sie konnte es tragen. Aber solche Leute hat man bei den schlechteren Mannschaften nicht gesehen. Bei der Mannschaft, die den letzten Platz belegt hat waren 2 übergewichtige Mädchen dabei, die meisten hatten unordentliche Haare, unreine Haut, waren blass, etc...
Macht der Erfolg Hübsch oder werden nur die hübschen erfolgreich?
Donnerstag, Juni 7
Mittwoch, Juni 6
Dienstag, Juni 5
# 157
Danke Welt Schwesterherz, du zeigst mir wie wenig ich wert bin.
Ich will Donnerstag zur Ruhrolympiade in Duisburg(vom Hockey aus) und meine Eltern wollen Motorrad fahren. Also hat meine Mama meine Schwester heute darum gebeten dann Mittags mit dem Hund raus zu gehen.
Aber Madame meint, unser Hund wäre so unerzogen und würd ihr ja nur weh tun, dass sie verlangt hat, ich soll erst Gehorsamsübungen mit ihm machen, sonst würde sie sich weigern. Ich hab ihr dann erklärt, dass 1. der Hund bei mir super hört und 2. ich davon abgesehen sowieso bei jedem Spaziergang übe. Dann ging's hin und her bis schließlich von der Person, die meint mit mir verwandt zu sein folgender Satz kam:
"Du kümmerst dich doch eh nicht mehr um den Hund. Der geht dir am Arsch vorbei! Aber damals, als es dir schlecht ging und deine Freunde alle nie Zeit für dich hatten, da war dir der Hund gut genug."
Wow. Ich hätte sie am liebsten ins Gesicht geschlagen. Verprügelt bis sie auf dem Boden liegt und sich nicht mehr bewegt. Sie angeschrien, dass sie selber nie wahre Freunde hatte und jetzt, mit 18, immer noch keine hat und für mich zu einer der bemitleidenswertsten, erfolglosesten, sozial schwächsten und armseligsten Personen gehört die ich kenne.
[Ihr müsst wissen: Sie hat keinen Führerschein, geht nie feiern, trifft nie Freunde, unternimmt nie was, hatte noch keinen richtigen Freund, obwohl sie ja nicht hässlich ist, etc.]
Ich hab's nicht getan. Vielleicht weil ich weiß, wie sehr es weh tut soetwas vor Augen geführt zu bekommen. Vielleicht weil ich zu perplex war. Aber das, was sie gesagt hat, hat gesessen.
Ja, ich hatte früher kaum Freunde. Aber deswegen wollte ich keinen Hund. Zumindest war das nicht ausschlaggebend. Ich wollte einen Hund, weil ich Tiere liebe, weil sie bedingungslos zu einem stehen, weil ich fett war und meine Eltern gehofft haben, dass ich mich so mehr bewege, weil wir früher immer einen Hund hatten und ich das toll fand.
Damals ging es mir noch nicht soo schlecht. Das ist jetzt 4 Jahre her. Ich war noch ein Kind. Ich hab mir nicht so große Gedanken über mein Aussehen gemacht. Und ich hatte ja Freunde. Auch wenn mir meine allerbeste (Kindergarten)Freundin zu dem Zeitpunkt die Freundschaft gekündigt hat: Ich hatte eine andere beste Freundin, die zu mir hielt und mich nicht im Stich gelassen hat.
Außerdem stimmt es absolut nicht, dass ich mich nicht um meinen Hund kümmer. Ja, ich frag meine Mama manchmal, ob sie nicht für mich raus gehen kann. Aber das ist doch normal. Ich bin ein Teenager, ich will mich mit meinen Mädels treffen, mit ihnen Urlaub machen, mein Hobby verfolgen. Ich weiß, dass ich dabei den Hund als 'Verpflichtung' habe und ihn nicht vernachlässigen darf. Aber ganz ehrlich: Ich geh normalerweise jeden Tag 1 1/2 - 2 Stunden und manchmal auch 2 Mal am Tag mit dem Hund. Ich sag Treffen ab, wenn sich sonst niemand um den Hund kümmern kann oder nehm ihn mit.
Aber ich kann doch nicht mein komplettes Leben danach ausrichten! Nur weil sie keine Freunde hat, mit denen sie sich treffen kann und kein Hobby hat, das ihre Zeit in Anspruch nimmt und sie das deswegen nicht verstehen kann...
Also...Ich schwanke zwischen
a) bodenloser Wut auf meine Schwester und den Gefühl nicht verstanden zu werden. Wie kann einem die eigene Schwester sowas an den Kopf werfen? Ein Messer aus Worten.
Und wie traurig ist es, dass die eigene Familie denkt, dass es einem besser geht, obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist. Wie können die das nicht sehen?
b) Verzweiflung darüber wie mein Leben damals aussah und der Erkenntnis, dass es jetzt nicht besser ist, sondern schlimmer. Hallo? Ich war mit 12 schon ein freundeloses, fettes Opfer. Und daran hat sich nichts geändert, bis auf dass mir das jetzt bewusst ist. Ich mein ja, ich hab 'Freunde' aber ich kann immer noch nicht so wirklich glauben, dass sie sich aus einem anderen Grund als Mitleid mit mir abgeben.
Aber Madame meint, unser Hund wäre so unerzogen und würd ihr ja nur weh tun, dass sie verlangt hat, ich soll erst Gehorsamsübungen mit ihm machen, sonst würde sie sich weigern. Ich hab ihr dann erklärt, dass 1. der Hund bei mir super hört und 2. ich davon abgesehen sowieso bei jedem Spaziergang übe. Dann ging's hin und her bis schließlich von der Person, die meint mit mir verwandt zu sein folgender Satz kam:
"Du kümmerst dich doch eh nicht mehr um den Hund. Der geht dir am Arsch vorbei! Aber damals, als es dir schlecht ging und deine Freunde alle nie Zeit für dich hatten, da war dir der Hund gut genug."
Wow. Ich hätte sie am liebsten ins Gesicht geschlagen. Verprügelt bis sie auf dem Boden liegt und sich nicht mehr bewegt. Sie angeschrien, dass sie selber nie wahre Freunde hatte und jetzt, mit 18, immer noch keine hat und für mich zu einer der bemitleidenswertsten, erfolglosesten, sozial schwächsten und armseligsten Personen gehört die ich kenne.
[Ihr müsst wissen: Sie hat keinen Führerschein, geht nie feiern, trifft nie Freunde, unternimmt nie was, hatte noch keinen richtigen Freund, obwohl sie ja nicht hässlich ist, etc.]
Ich hab's nicht getan. Vielleicht weil ich weiß, wie sehr es weh tut soetwas vor Augen geführt zu bekommen. Vielleicht weil ich zu perplex war. Aber das, was sie gesagt hat, hat gesessen.
Ja, ich hatte früher kaum Freunde. Aber deswegen wollte ich keinen Hund. Zumindest war das nicht ausschlaggebend. Ich wollte einen Hund, weil ich Tiere liebe, weil sie bedingungslos zu einem stehen, weil ich fett war und meine Eltern gehofft haben, dass ich mich so mehr bewege, weil wir früher immer einen Hund hatten und ich das toll fand.
Damals ging es mir noch nicht soo schlecht. Das ist jetzt 4 Jahre her. Ich war noch ein Kind. Ich hab mir nicht so große Gedanken über mein Aussehen gemacht. Und ich hatte ja Freunde. Auch wenn mir meine allerbeste (Kindergarten)Freundin zu dem Zeitpunkt die Freundschaft gekündigt hat: Ich hatte eine andere beste Freundin, die zu mir hielt und mich nicht im Stich gelassen hat.
Außerdem stimmt es absolut nicht, dass ich mich nicht um meinen Hund kümmer. Ja, ich frag meine Mama manchmal, ob sie nicht für mich raus gehen kann. Aber das ist doch normal. Ich bin ein Teenager, ich will mich mit meinen Mädels treffen, mit ihnen Urlaub machen, mein Hobby verfolgen. Ich weiß, dass ich dabei den Hund als 'Verpflichtung' habe und ihn nicht vernachlässigen darf. Aber ganz ehrlich: Ich geh normalerweise jeden Tag 1 1/2 - 2 Stunden und manchmal auch 2 Mal am Tag mit dem Hund. Ich sag Treffen ab, wenn sich sonst niemand um den Hund kümmern kann oder nehm ihn mit.
Aber ich kann doch nicht mein komplettes Leben danach ausrichten! Nur weil sie keine Freunde hat, mit denen sie sich treffen kann und kein Hobby hat, das ihre Zeit in Anspruch nimmt und sie das deswegen nicht verstehen kann...
Also...Ich schwanke zwischen
a) bodenloser Wut auf meine Schwester und den Gefühl nicht verstanden zu werden. Wie kann einem die eigene Schwester sowas an den Kopf werfen? Ein Messer aus Worten.
Und wie traurig ist es, dass die eigene Familie denkt, dass es einem besser geht, obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist. Wie können die das nicht sehen?
b) Verzweiflung darüber wie mein Leben damals aussah und der Erkenntnis, dass es jetzt nicht besser ist, sondern schlimmer. Hallo? Ich war mit 12 schon ein freundeloses, fettes Opfer. Und daran hat sich nichts geändert, bis auf dass mir das jetzt bewusst ist. Ich mein ja, ich hab 'Freunde' aber ich kann immer noch nicht so wirklich glauben, dass sie sich aus einem anderen Grund als Mitleid mit mir abgeben.
Sonntag, Juni 3
# 156
Ahhhh. Ich will Party.
Tanzen, bis die Füße weh tun und noch weiter.
Trinken, bis sich alles dreht.
Laute Musik. Dröhnende Bässe.
Und einfach nur tanzen, egal was andere denken, egal was ich selbst denken.
Da ist nur noch die Musik.
Ohh ja, genau das bräuchte ich jetzt. Aber guess what? Ich hab 'leider' keine 'Säufer'/'Party'-Freunde.
Von denen hab ich mich vor etwa 2 Jahren getrennt. Weil sie mir zu fake waren. Jeder hat angeblich jeden geliebt und nachher haben alle über alle gelästert. Und ich gehörte irgendwie nicht dazu. Ich passte da nicht rein.
Manchmal wünsche ich, ich wäre noch mit ihnen befreundet, Party machen können sie.
Und ich brauch das ab und zu eigentlich. Mich einfach mal fallen lassen können, für eine Nacht an nichts denken und mir keine Sorgen machen. Vielleicht würd's mir dann auch besser gehen und ich hätte keine/nicht mehr so viele Tiefs. Ich weiß nicht.
Aber ich weiß, dass ich das jetzt grad mal wirklich brauchen könnte...
Wie sieht's bei euch aus? Feiert ihr viel? braucht ihr das auch manchmal?
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