Mittwoch, September 3

nachdem mir meine mutter am montag an den kopf geworfen hat ich würde für die familie momentan null tun (okay ich mach recht wenig geb ich zu), wäre eher breit anderen zu helfen, als ihr (nö, andere fragen nur während sie erwartet dass ich gedanken lesen kann) und sollte sie nochmal ausziehen wäre das alleine meine schuld, weil sie für ihre kinder alles tut, ich aber nichts zurückgebe (aha), habe ich kein wort mehr mit ihr geredet und vermeide auch jede situation, in der ich mit ihr in einem raum bin. montag bin ich länger alleine draußen geblieben nach der arbeit (auf einem unbeleuteten feldweg, 1 1/2 stunden), dienstag erst aufgestanden als sie zur arbeit war und nach dem training abends nur kurz was zu essen geholt und dann in mein zimmer. und heute auch wieder erst aus meinem zimmer gekommen als sie weg war, und grad hab ich mich ins haus geschlichen, bin ohne abendessen in mein zimmer (hatte eh genug heute also keine sorge). joaaa kann eigentlich so nicht weiter gehen aber ich habe nicht die kraft mich damit auseinander zu setzen. ich will nicht an einem ort sein, an dem ich offenbar nicht willkommen bin, wo ich eine belastung und nicht ein geliebtes familienmitglied bin. aber wohin? ich würd gern weg, raus aus dieser stadt. am anderen ende von deutschland ne wohnung suchen, arbeiten. aber was verdient man ohne ausbildung, ohne studium? n scheißdreck. nicht genug zum leben. und studieren kann ich ohne finanzielle unterschtützung auch vergessen. und ich bin eigentlich eh ein familienmensch. ich will den kontakt nicht ganz abbrechen. aber ich bin halt mal wieder nicht gut genug. schöne scheiße.

ps: wenn ich auf kommentare nicht antworte, dann nicht weil ich sie nicht gesehen hab oder zu schätzen weiß sondern weil blogger mich nicht antworten lässt oder ich es verpeile - asche auf mein haupt

Sonntag, August 31

ich komm zum frühstücken in die küche und meine Eltern und meine Schwester schreien sich gegenseitig an, so laut dass man es bis auf die Straße hören muss. Und alle fragen immer warum ich so still bin

Freitag, August 29

ein wrack ist ein ort wo ein schatz schlummert
ich geh den schatz suchen. wird schon irgendwo da sein, in den ruinen, unter staub und schmerz vergraben.
und ich muss anfangen zu leben. leben, lieben, lachen. das leben ist zu kurz für diesen scheiß. viel zu kurz.

Sonntag, August 17

ich fühl mich wieder wie vor zwei Jahren oder so. ich dachte ich wäre durch damit, ich dachte ich wär da rausgewachsen oder so. aber das wird man nicht einfach so los, stimmt's? die leere in einem füllt sich nicht einfach, mit was auch? die zweifel verschwinden nicht einfach, was sollten sie denn platz machen? das eis, das das herz einschließt schmilzt nicht einfach, ist ja auch keine wärme da. die dämonen verschwinden nicht einfach aus dem kopf wenn man sie drum bittet, sie fühlen sich viel zu wohl da.

scheiße ich fühl mich so erschöpft. psychisch, mental. macht das das ständige kämpfen?